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Ein Lebenshof im Sinne der ANINOVA-Stiftung ist eine dauerhaft bestehende, strukturell gefestigte Einrichtung mit einer konsequent veganen Grundhaltung. Aufgenommen werden dort überwiegend sogenannte Nutztiere, die vor Schlachtung oder Ausbeutung gerettet wurden. Diese Tiere erhalten ein lebenslanges, sicheres und gewaltfreies Zuhause.
Ein Lebenshof verwirklicht den Tierschutz im Sinne von § 52 Abs. 2 Nr. 14 AO, hat diesen in seiner Satzung verankert, verfolgt keine wirtschaftlichen Interessen in Bezug auf die Tiere und ist als gemeinnützige Organisation anerkannt. Im Unterschied zu Einrichtungen, die primär auf die Vermittlung von Tieren ausgerichtet sind, zeichnet sich ein Lebenshof dadurch aus, dass die aufgenommenen Tiere dauerhaft auf dem Hof verbleiben und dort ein stabiles, fürsorgliches Lebensumfeld finden.
Die Lebensweise auf dem Hof ist frei von Zucht, Nutzung, Gewalt oder Verwertung. Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen und Kooperationspartnerschaften erfolgen auf der Grundlage eines veganen, tierschutzethischen Werteverständnisses.
Ziel eines Lebenshofes ist es, jedem aufgenommenen Tier einen geschützten Raum zu bieten, in dem es in Würde, Sicherheit und seiner Art entsprechend leben kann. Der Hof stellt sicher, dass die individuellen Bedürfnisse der Tiere – körperlich, psychisch, sozial und gesundheitlich – erkannt, respektiert und bestmöglich erfüllt werden.
Die vegane Haltung lehnt alle Formen der Nutzung von Tieren ab – ob für Nahrung, Kleidung, Unterhaltung, Arbeit oder Forschung. Sie basiert auf Respekt und dem Schutz aller Lebewesen vor Ausbeutung und Leid.